inclusive diverse society of the future

Schmerz im kulturellen Kontext

Das Verständnis der kulturellen Unterschiede in der Wahrnehmung, Interpretation und Behandlung von Schmerz ist entscheidend für eine effektive und patientenzentrierte Versorgung. Durch die Berücksichtigung kultureller Perspektiven können Gesundheitsdienstleister:innen dazu beitragen, die Barrieren in der Schmerzbehandlung zu überwinden und die Lebensqualität ihrer Patient:innen zu verbessern.

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Cannabinoide als Erweiterung des Therapieportfolios

Mit Chancen und Potenzialen, aber auch Grenzen des Einsatzes von Cannabinoiden in der (Schmerz-) Medizin befasste sich ein hochkarätig besetztes Symposium am diesjährigen Kongress der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG). Diskutiert wurde dabei auch über die nach wie vor hohe Divergenz zwischen Studien- und Erfahrungsevidenz.

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Side view portrait of stressed woman suffering from a neck contracture while sitting the office

DFP: Management des Kopfschmerzes vom Spannungstyp

DFP-Literaturstudium SN 3/24: Der Kopfschmerz vom Spannungstyp (auch Spannungskopfschmerz) ist die häufigste primäre Kopfschmerzerkrankung. Eine rezent publizierte Leitlinie empfiehlt Kombinationen von unterschiedlichen nicht-medikamentösen Verfahren aber auch Kombinationen von medikamentösen und nicht-medikamentösen Verfahren im Sinne eines multimodalen Therapiekonzeptes.

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Abb. 3: Zusammenhang zwischen Zunahme der systemischen Gefäßleitfähigkeit und dem Herzminutenvolumen bei konstanter Aufrechterhaltung eines systemischen Perfusionsdrucks von 60 mm Hg.

Passiver Hitzestress und das Herz-Kreislauf-System

Der physiologische Moment: Beim passiven Hitzestress wird Wärme von außen, zum Beispiel durch warme Umgebung, dem weitgehend ruhenden Organismus zugeführt. Im Gegensatz dazu entsteht „aktiver Hitzestress“ durch zusätzliche endogene Wärmeproduktion im Rahmen von zum Beispiel körperlicher Betätigung.

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Abb. 2: Darstellung der hinteren Larynxanteile, Einschieben eines Bougies und Intubation mit Spiraltubus über den Bougie. Dabei ist es wichtig, die Tubusspitze nach vorne zu positionieren, um ein Hängenbleiben an der Postkrikoidregion zu vermeiden. © Autor

Kritischer Atemweg

Der interessante Fall: Ein 59-jähriger stark alkoholisierter Mann wird nach einem Treppensturz mit einer schweren Zungenverletzung (Zungenbiss) vom Notarzt in den Schockraum gebracht. Zum Zeitpunkt der Übernahme hat der Patient eine gut funktionierende intravenöse Leitung am rechten Arm. Die Halswirbelsäule wurde mittels Halskrause, bis zur weiteren Abklärung, stabilisiert.

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Abb. 2: Interdisziplinäre Teams trainieren die Bewältigung typischer Notfallsituationen

Interdisziplinäres Inhouse-Simulationstraining für geburtshilfliche Notfälle

Die sichere Versorgung von Gebärenden im Kreißsaal ist eine besondere Herausforderung, da Notfälle häufig unerwartet auftreten und rasch strukturiert behandelt werden müssen. Ursachen für vermeidbare Behandlungsfehler sind oft mangelnde Erfahrung oder Defizite im interprofessionellen Teamwork, weshalb eine starke Teamführung, offene Kommunikation und gegenseitiger Respekt entscheidend sind, um diese Herausforderung zu bewältigen.

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Two doctors preparing elderly patient before medical procedure

Welches Geschlecht hat die Intensivmedizin?

Im Rahmen der diesjährigen Wiener Intensivmedizinischen Tage entwarf Prof.in Eva Schaden die Vision einer geschlechtergerechten, holistischen Intensivmedizin von morgen. Dafür müssten nicht nur veraltete Strukturen aufgebrochen werden, sondern Medizinerinnen auch aktiv und selbstbewusst Führungsverantwortung einfordern.

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Depressed mature woman lying in bed with bottle of pills

Realistische Therapieziele vereinbaren

Die absolute Schmerzfreiheit ist speziell bei Patient:innen mit neuropathischen Schmerzen, aber auch bei Beschwerden des Bewegungsapparates oder chronischen Entzündungen kaum erreichbar. Angestrebt sollte in diesen Fällen vielmehr eine Schmerzlinderung werden, um in erster Linie die Lebensqualität, die Schlafqualität und auch die Aktivität zu verbessern.

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