Abb. 1: 3D-Echokardiographie ermöglicht endoskopieähnliche Darstellungen kardialer Strukturen

Echokardiographie in Anästhesie und Intensivmedizin in Österreich

Die Implementierung der Echokardiographie in Anästhesiologie und Intensivmedizin bringt Herausforderungen wie den Spannungsfeld zwischen Flexibilität und Standardisierung sowie das Fehlen formaler Curricula mit sich. Der Artikel fordert die Fachgesellschaft auf, praxisorientierte Curricula zu entwickeln und die Echokardiographie in die Facharztausbildung zu integrieren.

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Einheitliches Mülltrennsystem

Against all odds: Nachhaltigkeit im wirklichen Leben

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit rückt mehr denn je in den Fokus – von der Führungsebene bis hin zum Pflegepersonal. Auf Intensivstationen entsteht eine sehr große Menge an Abfall, der meist als Sondermüll entsorgt wird. „Against all odds“ richtet sich diese Arbeit nicht nur auf Abfallminimierung, sondern vor allen auch auf die Etablierung eines alltagtauglichen Mülltrennsystem, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.

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Ein Rückblick auf die Euroanaesthesia 2025 in Lissabon

Das Thema Innovation war Motto und zugleich Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses der European Society of Anaesthesiology and Intensive Care (ESAIC) in Lissabon. Im Zentrum: Die schon etablierten und die zu erwartenden Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz für das Fach – und welche (neuen) Herausforderungen das für Mediziner:innen mit sich bringt.

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Hospital Ward: Friendly Head Nurse Connects Finger Heart Rate Monitor or Pulse Oximeter to Elderly Patient Wearing Oxygen Mask Resting in Bed. Nurse Does Patient Checkup After Successful Surgery

Konzept zur Klinischen Perspektiven Konferenz

Die Klinische Perspektiven Konferenz (KPK) ist ein ethisches Instrument zur Vermeidung von Übertherapie, das es Behandler:innen ermöglicht, gemeinsam realistische Therapieziel und Indikationen zu definieren. Besonders in Situationen, in denen Advance Care Planning (ACP) nicht ausreichend stattgefunden hat, kann die KPK helfen, Hochrisikopatient:innen frühzeitig zu identifizieren und sinnvolle Entscheidungen zu treffen.

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DFP: Notfallmanagement blutender Traumapatient:innen – aktuelle Empfehlungen

DFP-Literaturstudium AN 4/25: Schwere Blutungen nach Schädel-Hirn-Trauma sind eine der häufigsten vermeidbaren Todesursachen innerhalb der ersten 24 Stunden. Eine rasche Blutungskontrolle und die Wiederherstellung des zirkulierenden Volumens sind entscheidend, um einen Teufelskreis aus Hypovolämie, Gewebehypoxie und Gerinnungsstörungen zu verhindern.

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Medical worker touch virtua medical AI technology services concept.Medical worker hold virtual medical revolution and advance of technology Artificial Intelligence and technology for future Health plus EU flag

DFP: Patientensicherheit und AI: EU AI-Act als Grundbaustein der Digitalmedizin

DFP-Literaturstudium AN 4/25: Der EU AI-Act reguliert risikobasierte KI im Gesundheitswesen, wobei erste Regelungen seit 2025 gelten und die meisten Vorgaben für Hochrisiko-Systeme ab 2026 in Kraft treten. Dies betrifft insbesondere KI in Medizinprodukten und Notfalllösungen, und erfordert von Gesundheitsmitarbeiter:innen die Nutzung bestimmter Systeme, Schulungen, organisatorische Aufsicht und transparente Kommunikation mit Patient:innen zur Gewährleistung von Sicherheit und Compliance.

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Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung bei Gonarthrose durch Metformin?

Serie Journal Club: Metformin, bekannt für seine vielseitigen Wirkungen, könnte auch bei der Behandlung von Gonarthrose (OA) vielversprechende Effekte auf die Schmerzlinderung zeigen. Eine australische Studie, die während der COVID-19-Pandemie telemedizinisch durchgeführt wurde, untersucht diese potenziellen Vorteile bei übergewichtigen Patient:innen mit OA.

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Tumorschmerz als komplexe Herausforderung in der onkologischen Versorgung

Eine effektive Versorgung bei Tumorschmerz erfordert ein systematisches, patient:innenzentriertes Assessment mittels validierter Instrumente sowie die Berücksichtigung psychosozialer Einflussfaktoren und Therapieansätze. Das interprofessionelle Behandlungsteam muss individuelle Schmerz- und Funktionsziele definieren, nichtmedikamentöse Verfahren und invasive Techniken integrieren und Edukationsmaßnahmen für Patient:innen und Angehörige implementieren.

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Beispiel für ein Schmerztagebuch

Schmerzerfassung als zentraler Bestandteil des Schmerzmanagements

Schmerz ist oft komplex und individuell, beeinflusst jedoch das Leben vieler Betroffener. Der erste Schritt zur Linderung ist eine professionelle Schmerzerfassung, in der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP) eine zentrale Rolle spielen. Ihr Fachwissen bildet die Grundlage für ein effektives Schmerzmanagement. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung der Schmerzerfassung und die Arbeit der DGKP zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

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