Weak elderly woman with cancer and stomach pain alone at home

Wenn Schmerz kippt

Instabile tumorassoziierte Schmerzsituationen im häuslichen Umfeld führen zu kritischen Entscheidungen für Erkrankte und Angehörige: Reicht Selbstmanagement oder ist professionelle Hilfe nötig? Ungeplante Ambulanzvorstellungen entstehen nicht nur durch Schmerzintensität, sondern auch durch Symptomdeutung und dyadische Aushandlungen. Angehörige spielen zentrale Rollen im Monitoring. Ungeplante Vorstellungen sollten als Sicherheitsentscheidungen betrachtet werden.

Mehr lesen
A senior man with amputations gets help from a nurse at home

Multimodales Schmerzmanagement nach Amputation im geriatrischen Setting

Serie “Der interessante Fall”: Phantomschmerzen nach Unterschenkelamputation bei einem 79-jährigen Mann mit Diabetes Typ 2 und paVK führen zu nächtlichen Schmerzen und Verunsicherung. Im geriatrischen Setting wird unter der Leitung einer Advanced Practice Nurse (APN) ein multimodales Konzept umgesetzt, das die Schmerzen senkt, die Adhärenz stärkt und die Rückkehr in den Mehrgenerationenhaushalt unterstützt.

Mehr lesen
Logo EFIC European Pain Federation Diploma in Pain Nursing

Das European Diploma in Pain Nursing – Überblick und Erfahrungen

Das European Diploma in Pain Nursing (EDPN) bietet die Grundlage für eine evidenzbasierte Schmerzpflege in Europa. Es verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit praxisnahen Inhalten zu Assessment, Behandlung und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Erfahrungen zeigen, dass das Diplom die fachliche Kompetenz stärkt, die Versorgungsqualität verbessert und den europäischen Austausch fördert.

Mehr lesen
Nurse checking the monitor in the intensive care showing the patient's vital signs. Nurse checking the monitor in the hospital room to see how the senior male patient is doing.

Die pflegerische Schlüsselrolle im PAD-Management

Die Behandlung von Schmerz, Agitation und Delir (PAD) ist eine große Herausforderung auf Intensivstationen, wobei Pflegende eine Schlüsselrolle durch kontinuierliche Betreuung und frühzeitige Interventionen einnehmen. Ein strukturiertes PAD-Management, unterstützt durch validierte Assessmentinstrumente und das ABCDEF-Bundle, verbessert die Behandlungsergebnisse und präventive Maßnahmen.

Mehr lesen
Ärztin und Krebspatientin im Gespräch

Tumorschmerz als komplexe Herausforderung in der onkologischen Versorgung

Eine effektive Versorgung bei Tumorschmerz erfordert ein systematisches, patient:innenzentriertes Assessment mittels validierter Instrumente sowie die Berücksichtigung psychosozialer Einflussfaktoren und Therapieansätze. Das interprofessionelle Behandlungsteam muss individuelle Schmerz- und Funktionsziele definieren, nichtmedikamentöse Verfahren und invasive Techniken integrieren und Edukationsmaßnahmen für Patient:innen und Angehörige implementieren.

Mehr lesen
Beispiel für ein Schmerztagebuch

Schmerzerfassung als zentraler Bestandteil des Schmerzmanagements

Schmerz ist oft komplex und individuell, beeinflusst jedoch das Leben vieler Betroffener. Der erste Schritt zur Linderung ist eine professionelle Schmerzerfassung, in der Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen (DGKP) eine zentrale Rolle spielen. Ihr Fachwissen bildet die Grundlage für ein effektives Schmerzmanagement. Dieser Artikel beleuchtet die Bedeutung der Schmerzerfassung und die Arbeit der DGKP zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen.

Mehr lesen
Happy nurse holding a tablet and smiling while engaging in a briefing with the medical team in a bustling hospital corridor

Ein Jahrzehnt Schmerzmanagement hat sich gelohnt

Im Universitätsklinikum AKH Wien wurden Fortschritte im Schmerzmanagement evaluiert, die eine moderate Reduktion der Schmerzprävalenz und signifikante Verbesserungen in der Schmerzdokumentation zeigen. Trotz positiver Entwicklungen bestehen weiterhin Herausforderungen, insbesondere in der Dokumentation nichtmedikamentöser Maßnahmen und zeitlichen Ressourcen für die Patientenberatung.

Mehr lesen
Doctors making rounds, talking with patient in hospital room

Rheumatoide Arthritis und Schmerz

Rheuma-Patient:innen werden von ihren behandelnden Ärzt:innen zwar über Erkrankung und Therapieoptionen aufgeklärt, haben aber oft Hemmungen, dem ärztlichen Personal gegenüber einzugestehen, etwas „nicht verstanden“ zu haben oder auch „nicht zu mögen“. Rheumafachassistent:innen agieren dann meist als Bindeglied und erste Anlaufstelle für Patient:innenfragen. Dazu braucht es fachliche und kommunikative Kompetenz.

Mehr lesen
inclusive diverse society of the future

Schmerz im kulturellen Kontext

Das Verständnis der kulturellen Unterschiede in der Wahrnehmung, Interpretation und Behandlung von Schmerz ist entscheidend für eine effektive und patientenzentrierte Versorgung. Durch die Berücksichtigung kultureller Perspektiven können Gesundheitsdienstleister:innen dazu beitragen, die Barrieren in der Schmerzbehandlung zu überwinden und die Lebensqualität ihrer Patient:innen zu verbessern.

Mehr lesen
Cover des Positionspapiers Pain Nurse

Pflegerisches Schmerzmanagement

In der modernen Schmerztherapie wird die multimodale Behandlung, bei der verschiedene Fachdisziplinen Schmerzpatient:innen gleichzeitig behandeln, als State of the Art angesehen. In Österreich dominiert jedoch meist eine medikamentöse Behandlung durch Hausärzt:innen, das Handeln gemäß aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen in der modernen Schmerzmedizin ist hier noch viel zu selten zu finden.

Mehr lesen