Gerinnungsmanagement der akuten Blutung

DFP-Fortbildung AN 3/19: Ziele einer Gerinnungstherapie bei einer akuten Blutung ist die Minimierung von Blutverlust und Transfusionsbedarf durch rasche Optimierung des Gerinnungspotenzials. In den vergangenen Jahren hat sich das Gerinnungsmanagement aufgrund des flächendeckenden Einsatzes von Point-of-Care-Methoden zur Gerinnungsdiagnostik sowie neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse dramatisch verändert.

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Die PEG-Sonde

Die PEG-Sonde ist die Methode der Wahl für die mittel- und langfristige enterale Ernährung von Patienten, die auf Grund benigner oder maligner Grunderkrankungen bei funktionell normalem gastrointestinalen Trakt nicht mehr adäquat peroral Nahrung zu sich nehmen können. Die Erstbeschreibung erfolgte 1980 für Bedürfnisse der Pädiatrie.

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Störungen der Blutgerinnung – Wann und wie muss die Intensivmedizin eingreifen

Primär ist es wichtig, zwischen einer suspizierten Blutungsneigung und einer tatsächlichen klinisch relevanten Blutung, zum Beispiel einem Blutverlust von mehr als 20 Prozent des Blutvolumens, oder einer organgefährdenden Blutung (zum Beispiel ICB), zu unterscheiden. Laborbefunde sind dabei nur wenig hilfreich, da Blutgerinnungswerte bei IntensivpatientInnen häufig verändert sind, ohne dass gleichzeitig eine Blutungsneigung besteht. Bei klinisch relevanten Blutungen muss die Intensivmedizin sofort eingreifen.

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Die Sepsis – Epidemiologie, Diagnose und Therapie

DFP-Fortbildung AN 2/19: Zirka 31 Millionen Menschen erkranken jährlich an generalisierten Infektionen. Davon versterben weltweit nach groben Schätzungen etwa sechs Millionen Menschen. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine grobe Schätzung der Todesfälle, da in zahlreichen Gegenden der Welt der Zugang, vor allem der ländlichen Bevölkerung, zu einer medizinischen Versorgung kaum oder gar nicht gewährleistet ist.

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