Primär ist es wichtig, zwischen einer suspizierten Blutungsneigung und einer tatsächlichen klinisch relevanten Blutung, zum Beispiel einem Blutverlust von mehr als 20 Prozent des Blutvolumens, oder einer organgefährdenden Blutung (zum Beispiel ICB), zu unterscheiden. Laborbefunde sind dabei nur wenig hilfreich, da Blutgerinnungswerte bei IntensivpatientInnen häufig verändert sind, ohne dass gleichzeitig eine Blutungsneigung besteht. Bei klinisch relevanten Blutungen muss die Intensivmedizin sofort eingreifen.
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