Adäquate Anwendung topischer NSAR

Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) sind eine der am häufigsten verwendeten Substanzgruppen zur Behandlung von nozizeptiven Schmerzen. Sie stehen sowohl oral als Tabletten als auch in topischen Arzneiformen zur Verfügung. Die nicht-systemische Schmerztherapie mit topischer Anwendung weist ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen auf. Drei Kriterien bestimmen jedoch, ob sie auch wirken: der Arzneistoff, die Konzentration und die Galenik.

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Schmerzversorgung bei chirurgischen Eingriffen: Österreichische Patientenbefragung publiziert

Um die postoperative Schmerzsituation in Osterreich und die Qualität des perioperativen Schmerzmanagements zu erheben, wurde im April 2017 von der ÖSG gemeinsam mit der ÖGARI, der ÖGC und dem ÖGKV ein Qualitätssicherungsprojekt in Form einer österreichweiten Patientenbefragung zur postoperativen Schmerzsituation am ersten postoperativen Tag inklusive einer Erhebung zur Qualität des perioperativen Schmerzmanagements durchgeführt. Jetzt wurden die Ergebnisse in der Zeitschrift „Der Schmerz“ veröffentlicht.

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Schmerzmanagement ist Sache der Pflege

Schmerzmanagement wird häufig synonym mit der – zumeist – medikamentösen Schmerztherapie in Verbindung gebracht. Es klingt auf den ersten Blick logisch: Leidet jemand an Schmerzen, werden Schmerzmedikamente eingenommen und der Schmerz ist weg. Das suggerieren auch Werbeslogans wie „Der Schmerz geht weg und kommt nicht wieder“. Es scheint also ganz einfach zu sein, Schmerzen zu behandeln.

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Perioperatives Schmerzmanagement – Interdisziplinäre Aufgabe

DFP-Fortbildung SN 1/18: In österreichischen Krankenhäusern werden jährlich mehr als 1,2 Millionen Operationen durchgeführt. Trotz aller positiven Entwicklungen leiden jedoch 20 bis 40 Prozent der Patienten nach chirurgischen Eingriffen unter starken Schmerzen. Diesen wird aber nach wie vor zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Adäquates und effektives Management perioperativer Schmerzen erfordert jedoch geeignete organisatorische Strukturen.

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Das Reizdarmsyndrom: Mediatoren und therapeutischer Ausblick

Geschätzte 10 bis 15 Prozent der europäischen und US-Bevölkerung leiden am Reizdarmsyndrom, das durch Bauchschmerzen, Unwohlsein und gestörter Darmfunktion gekennzeichnet ist. Frauen sind zweimal häufiger betroffen als Männer. Die Erforschung der Ätiologie und Pathogenese des im Englischen Irritable Bowel Syndrome (abgekürzt ‚IBS‘), hat in den vergangenen Jahren einige entscheidende Fortschritte erlebt.

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Interaktionen zwischen Schmerz und Psyche

DFP-Fortbildung SN 3/17: Grundlage für ein modernes Schmerzverständnis liefert die Schmerz-Definition der IASP: Demnach ist Schmerz „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“ Schmerz ist somit als biopsychosoziales Gesamtphänomen zu sehen, an dessen Entstehung und Aufrechterhaltung auch emotionale und kognitive Faktoren beteiligt sind.

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Besonderheiten der Schmerztherapie bei geriatrischen Patienten

DFP-Fortbildung SN 2/17: Mit dem Alter nimmt das Risiko für Schmerzen kontinuierlich zu. Ihre adäquate Behandlung stellt aber aufgrund physiologischer und psychischer Veränderungen per se, doch auch bedingt durch Multimorbidität und damit einhergehender Polypharmazie eine Herausforderung dar. Bei älteren und hochbetagten Patienten sind daher einige Besonderheiten zu beachten und der Nutzen gegen die Risiken therapeutischer Maßnahmen abzuwägen.

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