Das Reizdarmsyndrom: Mediatoren und therapeutischer Ausblick

Geschätzte 10 bis 15 Prozent der europäischen und US-Bevölkerung leiden am Reizdarmsyndrom, das durch Bauchschmerzen, Unwohlsein und gestörter Darmfunktion gekennzeichnet ist. Frauen sind zweimal häufiger betroffen als Männer. Die Erforschung der Ätiologie und Pathogenese des im Englischen Irritable Bowel Syndrome (abgekürzt ‚IBS‘), hat in den vergangenen Jahren einige entscheidende Fortschritte erlebt.

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Interaktionen zwischen Schmerz und Psyche

DFP-Fortbildung SN 3/17: Grundlage für ein modernes Schmerzverständnis liefert die Schmerz-Definition der IASP: Demnach ist Schmerz „ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.“ Schmerz ist somit als biopsychosoziales Gesamtphänomen zu sehen, an dessen Entstehung und Aufrechterhaltung auch emotionale und kognitive Faktoren beteiligt sind.

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Besonderheiten der Schmerztherapie bei geriatrischen Patienten

DFP-Fortbildung SN 2/17: Mit dem Alter nimmt das Risiko für Schmerzen kontinuierlich zu. Ihre adäquate Behandlung stellt aber aufgrund physiologischer und psychischer Veränderungen per se, doch auch bedingt durch Multimorbidität und damit einhergehender Polypharmazie eine Herausforderung dar. Bei älteren und hochbetagten Patienten sind daher einige Besonderheiten zu beachten und der Nutzen gegen die Risiken therapeutischer Maßnahmen abzuwägen.

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