Medical doctor with assistant intubates male patient in the critical care unit.

Schluckstörungen (Dysphagien) auf der Intensivstation

Schluckstörungen (Dysphagien) auf der Intensivstation sind ein häufiges, jedoch oft übersehenes Problem, das schwerwiegende Komplikationen nach sich ziehen kann. Dieser Artikel beleuchtet die Ursachen, Symptome und die Bedeutung eines strukturierten Managements von Dysphagien, insbesondere in der kritischen Phase nach einer Extubation, und stellt innovative Behandlungsansätze vor, um die Patientensicherheit und -qualität zu verbessern.

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Abb. 3: Zusammenhang zwischen Zunahme der systemischen Gefäßleitfähigkeit und dem Herzminutenvolumen bei konstanter Aufrechterhaltung eines systemischen Perfusionsdrucks von 60 mm Hg.

Passiver Hitzestress und das Herz-Kreislauf-System

Der physiologische Moment: Beim passiven Hitzestress wird Wärme von außen, zum Beispiel durch warme Umgebung, dem weitgehend ruhenden Organismus zugeführt. Im Gegensatz dazu entsteht „aktiver Hitzestress“ durch zusätzliche endogene Wärmeproduktion im Rahmen von zum Beispiel körperlicher Betätigung.

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Abb. 2: Darstellung der hinteren Larynxanteile, Einschieben eines Bougies und Intubation mit Spiraltubus über den Bougie. Dabei ist es wichtig, die Tubusspitze nach vorne zu positionieren, um ein Hängenbleiben an der Postkrikoidregion zu vermeiden. © Autor

Kritischer Atemweg

Der interessante Fall: Ein 59-jähriger stark alkoholisierter Mann wird nach einem Treppensturz mit einer schweren Zungenverletzung (Zungenbiss) vom Notarzt in den Schockraum gebracht. Zum Zeitpunkt der Übernahme hat der Patient eine gut funktionierende intravenöse Leitung am rechten Arm. Die Halswirbelsäule wurde mittels Halskrause, bis zur weiteren Abklärung, stabilisiert.

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Two doctors preparing elderly patient before medical procedure

Welches Geschlecht hat die Intensivmedizin?

Im Rahmen der diesjährigen Wiener Intensivmedizinischen Tage entwarf Prof.in Eva Schaden die Vision einer geschlechtergerechten, holistischen Intensivmedizin von morgen. Dafür müssten nicht nur veraltete Strukturen aufgebrochen werden, sondern Medizinerinnen auch aktiv und selbstbewusst Führungsverantwortung einfordern.

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Nekrotisierende Weichteilinfektion

DFP: Nekrotisierende Weichteilinfektionen: Eine Zusammenfassung für Notfall- und Intensivmediziner:innen

DFP-Literaturstudium AN 2/24: “Nekrotisierende Weichteilinfektionen“ ist eine Gruppe an Infektionen, die zu rasch fortschreitenden Nekrosen in der Haut und Unterhaut, dem Fett- und Bindegewebe und/oder der Muskulatur führen. Verglichen mit anderen Infektionen sind sie zwar seltene Ursachen einer Sepsis, stellen aber dennoch besondere Anforderungen an Notfall- und Intensivmediziner:innen.

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Junge Ärzt:innen gehen in schnellem Tempo am Gang im Krankenhaus

NEXT GENERATION Intensivmediziner:innen

Serie ARGE Junge Anästhesie: Dieser Beitrag soll sich an alle Intensivmediziner:innen wenden: an Auszubildende, um eine Kommunikationsbasis zu schaffen und die Ausbildung im Sonderfach Intensiv- und Notfallmedizin zu optimieren, und an Ausbildner:innen, um zu zeigen, was junge Intensivmediziner:innen an der Intensivmedizin begeistert und was sie sich im Rahmen der Ausbildung wünschen.

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Proximal connecting tip of pulmonary artery catheter used for right heart catheterization procedure

Pulmonalarterienkatheter: Eine Re-Evaluation anhand aktueller wissenschaftlicher Evidenz

Der Pulmonalarterienkatheter (PAK) oder Swan-Ganz-Katheter stellt ein Tool zum erweiterten hämodynamischen Monitoring von kardiologischen, perioperativen oder kritisch kranken Patient:innen dar. In korrekter Position können der zentralvenöse Druck, die pulmonalarteriellen Drücke sowie der pulmonalarterielle Verschlussdruck (Wedge-Druck) gemessen und damit der linksventrikuläre enddiastolische Druck abgeschätzt werden.

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Female doctor helping male patient to walk in the ward

Signifikanter Zusammenhang zwischen Mobilisierungsgrad und postoperativen Komplikationen

Aus der Serie “Für Sie gelesen”:  Nach großen chirurgischen Eingriffen liegt die postoperative Mortalität bei 1–2 %, während größere Komplikationen zehnmal häufiger auftreten. Frühe Mobilisierung nach der Operation scheint das Risiko von Komplikationen zu reduzieren und die Muskelkraft zu erhalten. Eine Studie nutzte Bewegungsmesser, um die postoperative Mobilisierung zu messen und mit Komplikationen sowie der Hospitalsmortalität zu verknüpfen.

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Workplace Rack with tubes of blood samples from patients in the Clinical Analysis laboratory of the hospital

CMV-Prophylaxe nach Nierentransplantationen

Als CMV-Prophylaxe nach Stammzellentransplantationen hat sich Letermovir als Standard bewährt. Nun liegt auch eine EMA-Zulassung für Letermovir als Prophylaxe für Patient:innen nach Hochrisiko-Nierentransplantationen (D+/R-) vor. In einer Vergleichsstudie mit dem aktuellen Prophylaxe-Standard Valganciclovir zeigt Letermovir ein überlegenes Sicherheitsprofil.

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